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Handball

Dienstag, 15. Januar 2019

„Die Mädels haben es drauf“

WAZ. Der TuS Bommern hat einen Nachfolger für Michael Wieczorek gefunden. Am Sonntag feierte Heino Rickmann sein Comeback auf der Trainerbank der Verbandsliga-Handballerinnen des Vereins. Im WAZ-Interview sagt der 62-Jährige, warum er trotz des Fehlstarts gegen Teutonia Riemke an den Klassenerhalt mit dem Aufsteiger glaubt.

Wie ist es zum Comeback bei den TuS-Frauen gekommen?

Ich bin seit zwölf Jahren beim TuS Bommern, habe letztes Jahr die männliche A-Jugend trainiert und zuletzt die dritte Herrenmannschaft gecoacht. Von daher lag es nahe, dass ich jetzt aushelfe.

Haben sie die Mannschaft denn vor Sonntag schon spielen gesehen in dieser Saison?

Ich habe mein Traineramt bei den Damen 2012 abgegeben, in den ganzen Jahren danach aber die Entwicklung der Mannschaft weiter verfolgt. Bei den Heimspielen war ich eigentlich immer da, insofern ist mir die Truppe nicht unbekannt.

Sind noch Spielerinnen dabei, die Sie schon in ihrer ersten Amtszeit trainiert haben?

Nur noch eine. Miriam Wirges ist als einzige Spielerin schon 2012 dabei gewesen.

Zum Sportlichen: Der Start gegen Riemke verlief nicht erfolgreich, es setzte eine 28:31-Pleite.

Die ersten zehn Minuten waren wir noch nicht im Spiel, danach haben wir uns aber besser an den Gegner angepasst. Wir alle in der Halle hätten uns gewünscht, dass die Schiedsrichter die aufkommende Härte unterbunden hätten. Das spitzte sich auf beiden Seiten immer mehr zu und es gab unschöne Szenen.

War das letztlich ausschlaggebend für die Niederlage?

Nein. Am Ende waren es Kleinigkeiten, warum wir immer einem Rückstand hinterher gelaufen sind. Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht. Wir waren nah dran und die Mannschaft hat sich wacker geschlagen. Letztlich war der Gegner uns individuell überlegen.

Haben Sie Dinge gesehen, die Ihnen Mut für den weiteren Saisonverlauf machen?

Mut macht der Ehrgeiz, den die Mannschaft hat. Sie hat den unbedingten Willen, den Klassenerhalt zu schaffen. Außerdem verfügen wir über einen recht guten Abwehrverband. Verbesserungspotenzial haben wir im offensiven Positionsspiel. Wir müssen den Gegner mehr in Bewegung bringen, um uns Räume für Würfe zu schaffen. Deshalb trainieren wir jetzt einmal mehr in der Woche.

Wie schätzen Sie die Chancen auf den Ligaverbleib ein?

Es wird spannend, doch Handball soll auch spannend sein. Aber die Mädels haben es drauf. Ich habe etwa zwei Remis unter meinem Vorgänger gesehen, die vom Spielverlauf her nicht hätten sein müssen. Wir hätten schon vier Punkte mehr haben müssen und hätten dann eine viel bessere Position. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie es kann und wird in der Rückrunde noch aufholen.

Ist es auch möglich, dass Sie über die Saison hinaus Trainer bleiben?

Mit dem Verein ist vereinbart, dass ich es bis zum Saisonende mache, damit mehr Zeit da ist, einen externen Trainer zu finden. Aber ich kann auch nicht so weit vorausblicken. Fest steht: Wenn der TuS Bommern mich braucht, werde ich immer für den Verein da sein.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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