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Handball

Samstag, 10. März 2018

„Dürfen nicht alles infrage stellen“

WAZ. Als Tabellenführer reist der TuS Bommern am Samstag zum Liga-Zweiten HSV Hemer. Die derbe Niederlage gegen Oespel-Kley will man vergessen machen.

Diese Niederlage hat wehgetan, zumal in dieser Deutlichkeit. Nach dem 22:32 gegen die DJK Oespel-Kley haben die Landesliga-Damen des TuS Bommern ihre Spitzenposition aber dennoch behalten. Sieben Partien sind es noch, der Titelgewinn ist nach wie vor das große sportliche Ziel der Wittenerinnen, die mit einem Sieg beim ärgsten Verfolger HSV Hemer (Samstag, 16.30 Uhr) einen großen Schritt machen könnten.

„Wir dürfen ja nach einem so schlechten Spiel nicht gleich alles infrage stellen“, sagt Trainer Michael Wieczorek. Schließlich habe man bis dato eine exzellente Saison gespielt, stehe durchaus zu Recht dort oben und habe weiterhin „alles in der eigenen Hand“. Soll heißen: Erlauben sich die Bommeranerinnen keine weiteren Schnitzer dieser Art, könnten sie erstmals den Aufstieg in die Verbandsliga schaffen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, neben dem schweren Gastspiel beim Liga-Zweiten in Hemer (den ersten Vergleich gewann der TuS mit 26:20) warten noch weitere knifflige Prüfungen auf die Wieczorek-Sieben.

Ob die dünne Personaldecke derzeit das vordringlichste Problem sei? „Nein, wir sind bislang ja ganz gut damit zurecht gekommen“, will der Coach dieses Argument nicht überbewerten. Gegen Oespel-Kley, eines der spielstärksten Teams der Liga, hatte der TuS aber nur noch zwei Ersatzspielerinnen auf der Bank - nach der frühen Roten Karte gegen Lena Berger schwanden die Alternativen weiter. „Gegen Oespel-Kley kam einfach alles zusammen. Wir haben ganz schlecht begonnen, haben selbst nach dem schnellen Ausgleich keine Sicherheit ‘reinbekommen. Und dann kam die Schwäche im Abschluss dazu“, so Wieczorek. Ohne Frage sei es durchaus auch eine Kopfsache, dass der TuS Bommern zuletzt die über weite Strecken der Saison gewohnte Leistung nicht abrufen konnte. „So eine Situation, Meister werden zu können, beschäftigt eine junge Mannschaft natürlich. Das geht sicher nicht spurlos an den Mädels vorbei“ - zumal bis auf Nicole Schmidt (ehemals schon beim ETSV Witten) noch keine der TuS-Akteurinnen in einer höheren Spielklasse am Ball war.

Die beträchtliche Liste von Langzeitausfällen schlug im Laufe der Saison natürlich eine Kerbe in die Hoffnungen der Bommeraner Handballerinnen. Mit Martha Wenzel, Saskia Abstins und Yvonne Grabe fehlen wichtige Spielerinnen mit schweren Verletzungen, Kreisläuferin Miriam Wirges erwartet ihr zweites Kind. Dass die Wieczorek-Sieben dennoch eine so prächtige Saison spielt und mit derzeit 25:5-Punkten nach wie vor das Klassement anführt, spricht für die Qualität des Kaders. Mit Leslie Tamko Tuebon, Josefine Bernstein und Lena Berger hat man wurfstarke Akteurinnen im Rückraum, Torfrau Laura Biniasch spielt eine tolle Saison, die Defensive um Chantal Köstler ist in der Regel nur schwer zu überwinden. „Wir können am Samstag auch in Hemer gewinnen. Die Mannschaft möchte den Eindruck des letzten Spiels ausbügeln“, sagt Michael Wieczorek. Mit dem Thema Aufstieg könne man sich ja im Mai noch ausgiebig beschäftigen.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

1. Damen - Landesliga: Tabelle

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