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Handball

Samstag, 03. März 2018

Üble Klatsche für TuS Bommern

TuS Bommern - DJK Oespel-Kley 22:32

TuS: Biniasch; Hallfarth, Menne, Lang (2), Bernstein (3/1), Köstler (3), Tamko Tuebon (12/6), Berger (1), Schmidt (1).

WAZ. Einen Abend zum Vergessen erlebten die Landesliga-Handballerinnen des TuS Bommern im Topspiel gegen die DJK Oespel-Kley. Nicht nur, dass man gegen den Tabellenvierten aus Dortmund eine deftige 22:32 (7:17)-Klatsche hinnehmen musste, darüber hinaus sah Lena Berger schon frühzeitig die Rote Karte, und mit Nicole Schmidt verletzte sich eine wichtige Akteurin.

„Das einzig Gute ist, dass wir trotz dieser Niederlage immer noch an der Spitze stehen. Aber über dieses Spiel werden wir unter der Woche dringend reden müssen“, erklärte TuS-Trainer Michael Wieczorek, der einigen seiner Akteurinnen eine mangelhafte Einstellung vorwarf. „Wir haben uns in den ersten 15 Minuten selbst im Weg gestanden, weil niemand sich an das gehalten hat, was zuvor besprochen wurde“, ereiferte sich der Coach. Wie schon des Öfteren in den zurückliegenden Partien starteten die Bommeranerinnen miserabel, leisteten sich technische Fehler zuhauf und luden die resoluten DJK-Damen förmlich dazu ein, einfache Tore zu erzielen. Mit 0:3 lag der TuS nach etwas mehr als zwei Minuten zurück, wirkte völlig neben der Spur. Erst danach fand man einen Zugang zu dieser wichtigen Partie, glich zum 3:3 aus (6.).

Ein Knackpunkt der Begegnung folgte nur wenig später, als sich Lena Berger ein überflüssiges Foul gegen eine davongeeilte Oespelerin leistete - dafür gab’s zu Recht die Rote Karte. Bommern, ohnehin schon mit nur zwei Ersatzleuten angetreten, kroch nun personell vollends auf dem Zahnfleisch. Zu allem Überfluss verlor das Schiedsrichter-Gespann Drack/Schwiederski auch zusehends den Überblick, pfiff äußerst kleinlich - und meist zu Lasten des TuS Bommern, der häufig in Unterzahl agierte. So war es ein Leichtes für Oespel-Kley, sich über 11:5 (21.) auf 17:7 zur Pause abzusetzen.

Längst ging es nur noch um die Höhe der Bommeraner Niederlage - es fehlten schlichtweg die Alternativen, auch Rabea Striebeck hatte kurzfristig passen müssen. Immerhin bewies der TuS Moral, verkürzte in Abschnitt zwei zwischenzeitlich auf 19:26 (52.) und hielt das Resultat noch in Grenzen. Leslie Tamko-Tuebon erzielte insgesamt zwölf Treffer (acht davon nach der Pause), zeigte in der Abwehr jedoch ähnliche Schwächen wie ihre Nebenleute, musste nach der dritten Zeitstrafe kurz vor Spielschluss auch mit „Rot“ vom Feld.

„Niemand war mal in der Lage, das Heft in die Hand zu nehmen. Die vielen Undiszipliniertheiten haben heute den Ausschlag gegeben. So etwas hat sich in den letzten Wochen abgezeichnet“, sparte Michael Wieczorek nicht mit Kritik an seinem Team, dass am kommenden Samstag (16.30 Uhr) beim Liga-Zweiten HSV Hemer eine ganz andere Leistung zeigen muss, um im Spitzenduell zu bestehen.

WAZ-Bericht

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