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Montag, 21. August 2017

Wind und Wetter getrotzt - aber im Endeffekt leider unterlegen!


„Neun stramme Pedalritter
Die fahren gerne Rad
Sie wählten eine Friesentour
Genannt RAD UP PAD“

Es war der 27. Juni 2017. Treffpunkt 7:00 Uhr am Sportzentrum. Die selbsternannten „Pedalritter“ des TuS - Wolfgang I, Wolfgang II, Rudi, Jürgen, Götz, Dieter, Rolf, Klaus und Friedhelm - starteten zu ihrer achten Radtour. Von der Stammbesetzung mussten diesmal Werner und Ewald aus gesundheitlichen Gründen leider passen. Dafür waren Götz und Klaus zum ersten Mal dabei.

Die Technik des Verladens der Räder auf den Radanhänger und die Ankopplung an den TuS-Bus ist mittlerweile Routine, sodass wir pünktlich starten konnten.

Von Rolf war die Etappenfahrt wieder hervorragend ausgearbeitet worden. Geplant waren fünf Tage entlang der Nordseeküste. Die Wetterprognosen für diese Tage waren allerdings nicht sehr berauschend. Wir waren aber alle optimistisch.

Erste Station war der Campingplatz Knock bei Emden. Dort stellten wir den Bus ab und stiegen auf unsere Räder um. Das Ziel für den ersten Tag war Greetsiel.

Vorbei an alten Burgen, überwiegend evangelischen Kirchen, Mühlen und Ottos Leuchtturm – alles von Rolf professionell erläutert – erreichten wir trotz jeder Menge Gegenwind, aber Sonnenschein, um ca.16:00 Uhr Greetsiel. Leider hat niemand unterwegs den oft zitierten Häuptling Maninga gesehen.

Erfrischen – innen und außen – Fußball (U21) gucken, Restaurant suchen (möglichst mit Koch, Nationalität egal), gemütlich entspannen, die erste Etappe war geschafft.

Gut geschlafen, noch besser gefrühstückt – die zweite Etappe kann gestartet werden. Der traditionelle Radcheck ist die beste Voraussetzung für die nächste Radetappe. Über Marienhafe und Norden geht es nach Norddeich. Der von Klaus angekündigte Regen erwischte uns kurz vor Marienhafe. Auch der auf uns wartende Freibeuter Klaus Störtebeker musste sich gedulden, bis wir unsere Regenpause beendet hatten. Rolf war wieder bestens vorbereitet und klärte uns über die am Weg liegenden Sehenswürdigkeiten auf.

Gegen 15:45 Uhr landeten wir auf dem Parkplatz unseres Hotels in Norddeich. Erfrischt durch Dusche, Swimmingpool und Sauna trafen wir uns zum Abendbuffet. Auch die anschließenden in gemütlicher Runde genossenen Getränke kamen gut an.

Nach dem Radcheck hieß es aufsitzen zur dritten Etappe nach Dornumersiel. Über Hage? und Dornum erreichten wir unser Ziel. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten – Burgen, Schlösser, Kirchen usw.(von Rolf wieder intensiv beschrieben) - dienten uns zum Teil allerdings mehr als notdürftiger Schutz vor dem sich stetig steigerndem Regen. Durchnässt bis auf die Haut betraten wir ca. 15:45 Uhr unser Hotel in Dornumersiel. Nun wurde aufwendig alles getan, um uns wieder frisch und trocken zu machen. Dank des Einsatzes von Rudi wurde die Trockenzeit zünftig mit ehrlichen Getränken gestaltet.

Gemütlich wurde diese Etappe auf Empfehlung unserer Hotelwirtin in der Gaststätte „Super Karl“ abgeschlossen. Wir konnten das Fußballspiel der U21 sehen und genossen die vom großzügigen Wirt Karl spendierten Mett- und Matjeshäppchen, sowie einen frisch geräucherten Knurrhahn. Es soll auch Pedalritter gegeben haben, die anschließend die Regeln des „Kümmerlingtrinken“ beherrschten.

Unser Wetterprophet Klaus teilte uns beim Frühstück des vierten Tages mit, dass für heute und die nächsten Tage Dauerregen angesagt sei. Der Blick aus dem Fenster zeigte, dass es auch schon kräftig damit angefangen hatte. Vernünftigerweise entschieden wir einstimmig, die Tour per Rad abzubrechen. Rolf und Rudi machten sich mit einer Freundin der Hotelwirtin auf den Weg nach Emden und holten unseren Bus und Radanhänger. Die zurückgebliebenen Pedalritter warteten derweil auf ihren Hotelzimmern.

Nachdem der Bus angekommen war, setzten wir unsere Tour auf vier bzw. auf sechs Rädern fort.

Unseren ersten Stopp machten wir in Suurhusen, der Stadt mit dem schiefsten Kirchturm der Welt. Im Cafe gegenüber wurden wir aufgeklärt, wie man in Ostfriesland diverse Kuchensorten erkennt: „Der helle Kuchen ist mit Apfel und der mit den roten Punkten ist Kirsche“.

Weiter ging es nach Aurich, der zweitgrößten Stadt Ostfrieslands. Bei Nieselregen bummelten wir durch die Innenstadt und bewunderten was es zu bewundern gab.

Als wir alles gesehen hatten, steuerten wir unser heutiges Ziel. Das Landhotel am Großen Meer im Südbrookmerland sollte uns für die letzte Nacht auf unserer Tour beherbergen.

Es ist ein sehr schönes Hotel, nur mit dem Service klappte es nicht so ganz. Das angekündigte Weinfest auf der Hotelanlage fand zwar statt, fand aber bei dem Regenwetter wenig Interesse. Wir sahen uns das U21 Endspiel im Fernsehen an.

Ohne Radcheck (nicht erforderlich!) aber nach einem guten Frühstück ging es auf die letzte, die fünfte Etappe. Wie geplant besuchten wir Emden. Bei einem Bummel durch die Innenstadt kamen Erinnerungen an unsere erste Radtour (Emsradweg) auf. Nachdem wir uns erst aufgeteilt hatten, trafen wir uns ganz zufällig alle wieder in einem Cafe zu einem Abschiedstrunk.

Danach ging es über die A31 zurück in Richtung Heimat. Ein kurzer Zwischenstopp an einer Raststätte und ein etwas unangenehmer Stau auf der A43 waren die letzten großen Erlebnisse dieser Tour.

Ohne technische Probleme kamen wir wohlbehalten und gesund wieder in Witten an. Alle Pedalritter sind von ihren Familien heiß erwartet empfangen worden!

Fazit (zitiert aus Rolfs Fotobuchresümee):

Eine Radtour, die nicht immer unter einem guten Stern stand. Die Wetteraussichten machten nicht viel Hoffnung auf Sonnenschein.

Erstmals in der langen Geschichte unserer Radtouren mussten wir diesmal die Tour nach der dritten Etappe abbrechen und im Bus zu Ende bringen. Und trotzdem haben wir nie unseren Humor und unsere gute Laune verloren.

Unsere neu hinzu gewonnenen Pedalritter Götz und Klaus haben sich als Bereicherung für unsere Gruppe erwiesen.

Eine tolle Kameradschaft, gegenseitige Hilfe und Unterstützung machten auch diese Radtour wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Und alle freuen wir uns schon auf die nächste Radtour im kommenden Jahr.

Bericht und Fotos von Friedhelm Burandt

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