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Handball

Montag, 10. Juli 2017

TuS Bommern lässt die Muskeln spielen und holt den Titel

WAZ. Zwar kann der Wittener TV den TuS eine Halbzeit lang vor Probleme stellen, dann zieht der Titelverteidiger aber uneinholbar davon.

Alles haben die Herren des Wittener TV gegeben. Sie stemmten sich nach Kräften gegen den großen Favoriten aus Bommern und waren vor allem zu Beginn der Partie sogar die bessere Mannschaft. Dann musste der Underdog aber dem großen Aufwand Tribut zollen und den TuS ziehen lassen. Der alte und neue Stadtmeister heißt TuS Bommern.

In den Halbfinalspielen am Mittag bestätigten sich die Eindrücke der vergangenen Tage. Bommern schaltete Annen mit 24:20 aus, Gastgeber Wittener TV zog mit einem 19:15 gegen die HSG Annen-Rüdinghausen in sein Heim-Finale ein.

Das Vorspiel zum großen Showdown entschied dann Herbede mit 24:20 gegen Annen für sich und freute sich so über den Bronzerang. Als das Endspiel begann, sah es zumindest kurzzeitig nach guten Chancen für den Außenseiter aus.

Der Wittener TV fand besser ins Spiel, führte nach acht Minuten mit 4:1. In der Folge durfte sich Bommern vor allem bei Schlussmann Stefan Goldkuhle bedanken, der den Titelverteidiger mit seinen Paraden im Spiel hielt. So kam der TuS zurück, glich aus und führte nach 15 Minuten erstmals mit 7:6. Die Partie wog hin und her, zur Halbzeit führte Bommern mit 13:11. „Wir haben die letzte Konsequenz sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive vermissen lassen und wie bereits im gesamten Turnier schwer ins Spiel gefunden“, analysierte TuS-Coach Thorsten Stephan nach Abpfiff.

Umso besser kam seine Sieben aber aus der Halbzeit. Nach 45 Minuten stand es 22:13 für den Favoriten, der WTV fand offensiv kaum noch statt. „Uns hat einfach die Kraft gefehlt“, stellte WTV-Torwart Oliver Weber fest. Entsprechend einseitig gestaltete Bommern den weiteren Spielverlauf, erst als die Messe gelesen war ließ die Stephan-Sieben dem WTV wieder etwas mehr Luft. Mit 31:20 endete das Finale schließlich.

„Mit unserer Leistung können wir voll zufrieden sein. Gegen eine Mannschaft wie Bommern ist es schwierig, über zwei Mal 30 Minuten dagegenzuhalten. Aber wir haben sie zumindest in der ersten Halbzeit ärgern können“, befand WTV-Coach Peter Kasper.

Und nicht nur die Sportler des WTV waren zufrieden. Auch das Organisationsteam um Roland Wedig zog ein positives Fazit: „Wir haben eine schöne Woche erlebt, mit tollen Spielen und zum Glück wenig Verletzungen.“

Bei der anschließenden Siegerehrung, bei ein Vertreter der Stadtwerke die Pokale überreichte, jubelten dann auch die Platzierten. Vor allem der WTV, der sich über ein gelungenes Turnier auf und neben dem Parkett freuen durfte.

Bericht der WAZ