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Handball

Samstag, 06. Mai 2017

TuS Bommern hat sein Endspiel

WAZ. Platz fünf ist noch drin für die Damen des TuS Bommern - aber eben auch der Sturz auf den Relegationsplatz. Gegen Lüdenscheid soll ein Sieg her.

Ein wenig zittern müssen sie noch, denn zu 100 Prozent gesichert sind sie vor dem letzten Spieltag noch nicht: Die Landesliga-Handballerinnen des TuS Bommern werden erst am Wochenende genau wissen, wohin die Reise geht - entweder mit dem Klassenerhalt in der Tasche in eine erholsame Sommerpause, oder aber in die Verlängerung, die da heißt: Relegation. Doch mit einem Sieg am Sonntag (17 Uhr, SuFz Bommern) gegen die HSG Lüdenscheid kann man alle Sorgen hinwegwischen.

„Vielleicht haben wir ja auch am Samstagabend schon Klarheit, falls Bösperde in Soest verliert“, sagt TuS-Trainer Michael Wieczorek. Natürlich hofft er darauf, dass sich der Tabellendritte aus Soest sportlich fair mit 100 Prozent ins abschließende Punktspiel gegen die DJK SG Bösperde (8.) wirft. Wobei Rang acht ja reichen würde am Ende der Saison - doch da der aktuell neuntplatzierte TVE Netphen II am Sonntag noch beim bereits abgestiegenen HVE Villigst-Ergste antreten muss, tun die darüber postierten Teams wohl gut daran, alles in die Waagschale zu werfen, um ihr Punktekonto aufzubessern.

Dass der TuS Bommern überhaupt in diese knifflige Lage gekommen ist, hat man der schwachen Hinserie zu verdanken. Mit 6:14-Punkten stapfte man dem Rest der Liga mühselig hinterher. Nicht zuletzt der zwischenzeitlich aus mehreren Gründen arg geschrumpfte Kader hatte die Grün-Weißen in Probleme gestürzt. Dann trennte man sich von Trainer Dirk Hille, versuchte mit dem Ex-Herbeder Michael Wieczorek auf der Bank einen Neustart.

„Ich kann mich hier wirklich nicht beschweren, in Bommern lässt es sich gut arbeiten“, lobt Wieczorek nicht nur den guten Draht zum Vorstand (mit Frauenwartin Britta Dick), sondern auch seine engagierte Mannschaft, die sich in den letzten Wochen und Monaten deutlich gesteigert hat. In der Rückrunde gab’s bislang 11:7-Punkte - ein passabler Wert für das personell immer noch sehr „dünn“ bestückte Team.

Am Sonntag wollen die Bommeraner Handballerinnen - „mit dem Publikum im Rücken“ - gegen die HSG Lüdenscheid noch einmal 60 Minuten Vollgas geben, u. a. die 27:34-Pleite aus dem Hinspiel vergessen machen. Und vielleicht mit einem Sieg zum Abschluss noch Rang fünf ergattern, denn selbst der ist bei günstiger Konstellation der übrigen Partien noch drin.

Allerdings werden dabei Spielmacherin Lena Sonnenschein sowie Kreisläuferin Miriam Krabbe (Kurzurlaub) nicht mithelfen können. „Dafür wird uns Björge Grups noch einmal helfen, dazu kommen auch wieder Spielerinnen aus unserer zweiten Mannschaft“, sagt Trainer Michael Wieczorek. „Für uns könnte das ein Endspiel werden“ - nach den jüngsten Auftritten gegen Soest und in Ferndorf strahlt er aber Zuversicht aus.

WAZ-Bericht