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Handball

Montag, 08. Mai 2017

TuS Bommern feiert fünften Platz

TuS Bommern - HSG Lüdenscheid 24:15

WAZ. Ausgerechnet aufs allerletzte Saisonspiel kam es für die Landesliga-Handballerinnen des TuS Bommern an. Lediglich der direkte Abstieg war kein Thema mehr - doch die drohende Relegations-Teilnahme schwebte wie ein Damoklesschwert über der Partie gegen die HSG Lüdenscheid. Doch die Wittenerinnen ließen sich davon kaum etwas anmerken, lieferten eine famose Leistung ab und sprangen mit dem 24:15 (11:8)-Erfolg sogar noch auf Rang fünf vor.

Dass Trainer Michael Wieczorek gerade bei diesem so eminent wichtigen Spiel nicht selbst auf der Bank Platz nehmen konnte, passte ihm natürlich überhaupt nicht. „Mein Urlaub war aber schon seit der Zeit geplant, als ich noch gar nicht als Trainer beim TuS war“, so der ehemalige Herbeder. So fieberte er via Mobiltelefon aus der Ferne mit, war auch bei seiner Angeltour in Norwegen immer auf dem Laufenden.

Was ihm berichtet wurde, wird ihn erfreut haben. Kein einziges Mal lagen seine Bommeranerinnen, die am Sonntag vor rund 200 Zuschauern auf Miriam Krabbe und Lena Sonnenschein verzichten mussten, im Hintertreffen. „Klar, dass die Mannschaft vorab enorm nervös war. Einigen haben ganz schön die Finger gezittert“, verriet Co-Trainer Ralph Wiesenmüller, der die Verantwortung inne hatte. Beim 4:4 (12.) lagen die Teams letztmals gleichauf - danach erspielte sich der TuS Bommern vor allem dank einer herausragenden Defensivarbeit, die schon die vergangenen Wochen gekennzeichnet hatte, ein deutliches Übergewicht.

Nach 17 Minuten war es Linksaußen Rabea Striebeck, die mit dem 9:6 für das erste Drei-Tore-Polster sorgte. Immer wieder setzte sich Linkshänderin Lena Berger in dieser Phase gut in Szene, war mitverantwortlich für die halbwegs komfortable 11:8-Pausenführung.

In der zweiten Hälfte kam Lüdenscheid, das vor allem mit der offensiven TuS-Deckung große Probleme hatte, nur noch zwei Mal auf zwei Treffer heran - nach dem 14:12 (44.) setzte sich Bommern weiter ab, führte nach 53 Minuten mit 19:13. Wenig später parierte Yvonne Grabe zum zweiten Mal einen Strafwurf, krönte damit ihre ohnehin glänzende Leistung. Neben ihr ragte vor allem Saskia Abstins heraus, die nicht nur als vorgezogene Abwehrspielerinnen die HSG-Damen vor einige knifflige Aufgaben stellte, sondern auch im Angriff immer wieder Akzente setzte, einige Male ihre Nebenleute perfekt bediente. So wurde es am Ende noch sehr deutlich - das 24:15 durch einen fulminanten Treffer von Ramona Bongers war der gefeierte Schlusspunkt. „Das war ein souveräner Vortrag. Einstellung und Aggressivität stimmten - am Ende war der Sieg ungefährdet“, so Wiesenmüller.

TuS: Biniasch, Grabe; Bongers (5), Abstins (3), Bernstein (4/1), Marre, Grups, Köstler (2), Berger (6), N. Schmidt (1), Striebeck (3).

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle 1. Damen: Landesliga