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Badminton

Samstag, 08. Juli 2017

Turnierpremiere die viel Qualität verspricht

WAZ. Zum ersten Mal richtet der TuS Bommern eine offene Stadtmeisterschaft aus. 270 Meldungen von 180 Spielern sind bei der Turnierleitung eingegangen.

Der Wittener Sportkalender ist um eine Attraktion reicher. Am Wochenende werden zum ersten Mal die offenen Stadtmeisterschaften im Badminton ausgetragen. Der TuS Bommern darf sich auf ein hochklassig besetztes Feld freuen.

Die Vorbereitungen für das Turnier, das in den vergangenen Jahr als Sommerturnier durchgeführt wurde, sind abgeschlossen. Das Team der Turnierleitung brennt darauf, dass es am Samstag endlich los geht. „Wir sind startklar“, sagt Steffen Neuhaus, der auch gleich erklärt, warum das Turnier in diesem Jahr als offene Stadtmeisterschaften durchgeführt wird. „Dadurch haben wir einen größeren Anreiz geschaffen und können mehr Meldungen vorweisen.“

Insgesamt 270 Meldungen von 180 Spielern – von der Regional- bis in die Hobbyliga – sind eingegangen. Einige haben den Hut gleich in mehreren Disziplinen in den Ring geworfen. Vor allem das Herrendoppel A und das gemischte Doppel versprechen hohe Qualität. Denn im Herrendoppel ist mit Hendrik Waldyk vom BV Wesel ein Akteur dabei, der im Ligabetrieb in der Regionalliga spielt. Er hat gemeinsam mit Verbandsligaspieler Jonas Kaiser vom BC Hohenlimburg gemeldet. Außerdem ist mit Toni Weihrauch/Janik Osthöver ein Oberligaduo am Start.

Hendrik Waldyk hat auch für das gemischte Doppel gemeldet, dort schlägt er an der Seite von Oberligaspielerin Lena Fischer auf. Die Konkurrenz kann sich sehen lassen. Mit Shinan Han, der gemeinsam mit Xiong Decui gemeldet hat, und Melanie Gräser, die mit Heino Heinken auf Titeljagd geht, sind zwei weitere Oberligaspieler mit dabei.

Während die Teilnehmerzahlen insgesamt zufriedenstellend sind, hat die Beteiligung aus Witten durchaus Luft nach oben. 31 Meldungen des TuS Bommern tauchen im Teilnehmerfeld auf – mehr nicht. Kein anderer Verein aus Witten ist mit dabei. „Das finde ich schade. Es wäre schön gewesen, wenn noch der eine oder andere Wittener mitgespielt hätte“, sagt Steffen Neuhaus.

Er nimmt selbst zwei Mal teil. Im Herrendoppel A schlägt der Verbandsligaspieler an der Seite von Marco Russek auf, auch im Einzel ist er mit dabei. Dort kommt der härteste Konkurrent aus der Regionalliga, denn auch hier ist Hendrik Waldyk mit von der Partie. Ein klares Ziel hat er aber ausgegeben: „Ich möchte die Gruppenphase überstehen.“

Damit die gemeldeten Akteure möglichst viele Einsätze bekommen, haben sich die Verantwortlichen des TuS Bommern dazu entschieden, die Vorrunde in Gruppenspielen auszutragen. Meist sind es Vierergruppen, so dass jeder Teilnehmer mindestens drei Mal auf den Court gehen wird.

Aber nicht nur damit wurden die Akteure gelockt. Das die hochklassigen Spieler melden, liegt auch an den attraktiven Preisen, die die Organisatoren ausloben. Es gibt Geldpreise zu gewinnen, außerdem Urkunden für die Sieger.

So verspricht auch das Damen A-Feld viel Spannung. Mit Yvone Bernau vom TuS Bommern ist auch hier eine Verbandsligaspielerin am Start, die sich drei Konkurrentinnen aus der Landesliga stellen muss.

Dass die Stadtmeisterschaften aber nicht nur in der Spitze für Qualität sorgen, sondern auch in der Breite viele spannende Spiele versprechen, zeigt die Tatsache, dass bis in die C-Felder hinab viele Spieler ihre Zusage gegeben habe. Einer gelungenen Premiere steht also nichts mehr im Weg, wenn am Samstag und Sonntag im Bommeraner Sportzentrum die ersten Stadtmeister gekürt werden.

WAZ-Bericht von Maximilian Lazar