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Handball

Samstag, 13. Mai 2017

Letzter Spieltag birgt viel Brisanz

WAZ. Beim Saisonfinale am Sonntagmorgen geht’s für Bommerns Gegner FC Schalke 04 um den möglichen Aufstieg in die Oberliga.

„Noch mal alles ‘raushauen“ soll seine Mannschaft in diesem letzten Saisonspiel in der Handball-Verbandsliga. Und: Thorsten Stephan, Trainer des TuS Bommern, traut seinen Schützlingen durchaus zu, dass sie auch den FC Schalke 04 im heimischen Sportzentrum (Anwurf: Sonntag, 11.30 Uhr) bezwingen können. Dabei geht es für die „Königsblauen“ möglicherweise noch um den Aufstieg in die Oberliga.

Es ist eine vertrackte Situation in dieser Spielklasse, die so ausgeglichen daherkommt wie seit ewigen Zeiten nicht. Den Tabellenführer TuS Ferndorf II (34:16-Punkte) trennen von Platz sieben (HC TuRa Bergkamen) gerade mal vier Zähler. „Unglaublich, wie eng das ist. Schade, dass wir so viele Spiele leichtfertig und völlig unnötig aus der Hand gegeben haben“, sagt der Bommeraner Coach mit Blick auf die Tabelle - denn selbst sein Team hat als Achter nur zehn Punkte weniger auf dem Konto als der Liga-Primus aus Ferndorf, der schon am Samstagabend mit einem Heimsieg gegen den SV Westerholt den Titelgewinn festzurren könnte. Der direkte Vergleich gegenüber den punktgleichen Schalkern spricht für die Siegerländer.

„Schalke 04 hat aber vielleicht noch die Chance auf eine Aufstiegs-Relegation - sofern der TuS Volmetal am Wochenende sein Turnier gegen den Abstieg aus der dritten Liga erfolgreich bestreitet“, erklärt Stephan. Bleibt Volmetal (mit dem künftigen Bommeraner Silas Kaufmann) drin, wird ein Platz frei in der Oberliga - und den würden sich die vor der Saison umfassend verstärkten Gelsenkirchener nur zu gerne schnappen.

Dazu müssen die Blau-Weißen aber erstmal in Witten gewinnen - „und wir haben im Jahr 2017 noch kein Heimspiel verloren“, weist Stephan auf die positive Bilanz vor eigenem Publikum hin. Nicht von ungefähr hat der TuS Bommern in dieser Saison daheim u. a. den TuS Ferndorf, den HSC Haltern-Sythen und auch TuRa Bergkamen in die Schranken gewiesen. „Schon beim Spiel gegen Haltern ging es für uns rein tabellarisch eigentlich um nichts mehr - trotzdem haben sich die Jungs voll ‘reingekniet. Das werden sie auch am Sonntag tun.“

Der Bommeraner Trainer, der bis auf Marcel Tarlinski (Handverletzung) quasi aus dem Vollen schöpfen kann, geht von einer intensiven Partie aus. „Das wird ein Spiel des Willens. Beide Mannschaften setzten auf schnellen Handball. Natürlich wollen wir uns mit einem Sieg aus der Saison und von unseren Zuschauern verabschieden. Dazu dürfen wir uns aber nicht wieder eine zehnminütige Schwächephase wie in Westerholt erlauben. Gegen Schalke geht das nicht.“

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz