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Handball

Freitag, 25. August 2017

Heißer Ligastart wirft seine Schatten voraus

WAZ. Gut zwei Wochen noch, dann müssen die Handball-Kreisligisten aus der Ruhrstadt wieder auf die Platte. Zum Auftakt bekommt das Wittener Publikum gleich ein Derby zu sehen. Wie es um die Teams so kurz vor dem Ligastart bestellt ist und welche Ziele man sich für das Spieljahr 2017/18 gesetzt hat, soll unsere Saisonvorschau klären.

HSG Annen-Rüdinghausen

Furios spielte sich die „junge HSG“ in der abgelaufenen Saison auf Rang drei, schnupperte zwischenzeitlich sogar am Aufstieg. „Das heißt aber nicht, dass wir den jetzt als Ziel ausgerufen haben“, sagt Pressewart Fabian Bödecker. „Wir wollen einfach eine vernünftige Saison spielen“, so der HSG-Akteuer weiter. Mit Daniel Weber und Sebastian Wolniak werden zwei Stützen des Teams nicht mehr in der Holzkamphalle zu sehen sein.

Bislang aber läuft es für die Wittener schon ganz ordentlich. Zuletzt bezwang man Bezirksligist HSG Wetter-Grundschöttel mit 21:18, zeigte vor allem in der Abwehr eine gute Leistung. Nun steht noch ein Test in Kamen an sowie ein Turnier beim Bochumer HC, bevor man zum Saisonauftakt dann beim TuS Bommern II gastiert.

DJK TuS Ruhrtal

Für die Ruhrtaler läuft die Saisonvorbereitung bisher „durchwachsen“, wie Trainer Stephan Pade verrät. Vor allem der kleine Kader (14 Spieler) macht dem Übungsleiter derzeit zu schaffen. „Wir haben viele Akteure mit Wechselschicht und immer noch einige Verletzte. Im mannschaftstaktischen Bereich konnten wir noch gar nichts machen“, erklärt er, dass man in der neuen Saison daher zunächst einmal einen Mittelfeldplatz im Tableau anpeilt. „Mit jedem Spieler, der wieder dazukommt, kann es eigentlich nur besser werden“, so Pade, der die letzte Spielzeit mit den Seinen auf Rang sieben abschloss.

In den bisherigen Testpartien zeigte man bis dato meist zwei Gesichter. Im Trainingslager spielte die Pade-Sieben dreimal gegen höherklassige Gegner stark auf. Am letzten Wochenende lief es dagegen weniger gut. Besser machen kann man es am Samstag gegen den TV Werne (17 Uhr) und einen Tag später beim Bochumer HC (18 Uhr). Am 9. September geht’s dann schon wieder in der Liga rund. Zum Auftakt gastiert mit der DJK Komet Dortmund ein Aufsteiger aus der Kreisklasse in der heimischen Jahnhalle.

TuS Bommern II

Den Saisonauftakt kaum erwarten kann man beim TuS Bommern II. „Wir brennen aufs Derby gegen die HSG Annen-Rüdinghausen. Danach wissen wir, wo wir stehen“, sagt TuS-Coach Günter Biniasch, der mit dem Verlauf der Vorbereitung bislang ziemlich zufrieden ist. Zwei ihrer drei Testpartien hat die Biniasch-Sieben gewonnen, dazu ziehen die Spieler in den Trainingseinheiten gut mit.

Neue Gesichter muss man sich am Bommerfelder Ring nicht merken. Mit Pascal Fischer und Tibor Sipos stoßen zwei Verbandsliga-erfahrene Akteure aus der Erstvertretung zum Team. „Wir sind personaltechnisch wirklich sehr gut aufgestellt“, verrät der Coach, der sich in Sachen Saisonziel dennoch zurückhaltend gibt. „Wenn wir eine bessere Rück- als Hinrunde spielen, wäre das schön“, meint Biniasch, dass der Fokus allein auf dem Zusammenwachsen der Mannschaft liege. „Wir planen eher langfristig und möchten uns zunächst einfach verbessern. Was dabei am Ende herauskommt, ist zweitrangig“, so der Bommeraner Trainer. 2016/17 stand man am Ende auf Rang acht, eine Platzierung, die man sicherlich auch diesmal annehmen würde.

HSV Herbede II

Ziemlich knapp scheiterten die Handballer des HSV Herbede II in der vergangenen Spielzeit am Aufstieg in die Bezirksliga. In der Saison 2017/18 soll es nun mit dem Sprung in die nächsthöhere Spielklasse klappen. Darauf bereitet man sich äußerst sorgfältig vor.

Zirkeltrainings, Läufe um den Kemnader Stausee, Fahrradtouren und harte Übungseinheiten im Sand – die Wittener wollen es diesmal wirklich wissen. „Wir haben bislang ziemlich viel gemacht und extrem hart und umfangreich trainiert“, verrät HSV-Trainer Marko Weiß, dass er seine Schützlinge dreimal pro Woche in die Halle bittet. Zusätzlich feilte man in zahlreichen Testpartien an seiner Form.

Am Wochenende steht ein zweitägiges Kurztrainingslager in der heimischen Horst-Schwartz-Sporthalle an. Von 10 bis 18 Uhr wird jeweils zweimal am Tag trainiert. Samstag spielt man zudem gegen den Wittener TV (16 Uhr), Sonntag gastiert ein Essener Bezirksligist am Vormholzer Ring (16 Uhr).

An der Kaderzusammensetzung der Herbeder hat sich nichts geändert. „Der ist relativ klein, aber wir peilen die oberen Ränge an. Wir wollen aufsteigen“, sagt Weiß nach Rang drei im Vorjahr selbstbewusst.

WAZ-Bericht von Maximilian Pleger