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Handball

Freitag, 09. Juni 2017

Ein Projekt macht Schule

WAZ. Die neunte Auflage des Wittener Grundschul-Turniers im Handball geht am Sonntag in Bommern über die Bühne. Projekt trägt Früchte.

Man kann wirklich nicht behaupten, dass es den Wittener Grundschülern an Möglichkeiten mangelt, sich auf dem sportlichen Sektor miteinander zu messen. Ganz gleich, ob beim Ringen, beim Fußball, beim Judo oder beim Basketball - die Ruhrstadt hält eine Reihe von Wettbewerben bereit. Auch das Handball-Turnier der Wittener Grundschulen hat sich zu einem Erfolgsprojekt entwickelt - die neunte Auflage steigt am Sonntag (ab 11 Uhr) in Bommern.

„Mein Ziel war immer, den Sport zu den Kindern zu bringen. Im Handball ist das richtig gut gelungen. Allerdings wäre das nicht möglich ohne das große Engagement der Vereine, die hier tolle Arbeit leisten“, sagt Tanja Lücking, Geschäftsführerin des Stadtsportverbandes (SSV). Allen voran haben sich der TuS Bommern, der das Turnier am Sonntag in seinem Sportzentrum am Bommerfelder Ring ausrichten wird, und der HSV Herbede in Sachen Nachwuchsarbeit an der Basis seit Jahren hervorgetan. Auch Blau-Weiß Annen und die JSG Witten/Ruhr sind bemüht, ihren Sport den Grundschulkindern näher zu bringen - schließlich ist das ein unerlässlicher Faktor für den Aufbau einer florierenden Jugendarbeit.

„Das Turnier für die Grundschüler hat sich inzwischen etabliert. Unser Verein legt viel Wert darauf, diese ,Dauer-AG’ weiterhin zu pflegen“, sagt Björn Pinno, Abteilungsleiter beim TuS Bommern und maßgeblicher Initiator des Projekts „Handball in die Grundschule“. Regelmäßig unterstützen Übungsleiter aus den Vereinen die Schulen bei ihrer Arbeit - anders wäre solch ein Projekt auch gar nicht zu stemmen. „Sowas kostet natürlich Geld - pro Jahr kommen da an einer Schule schon bis zu 5000 Euro an Kosten zusammen“, rechnet Pinno vor und richtet seinen Dank an die Wittener Stadtwerke, die die Kooperation der Schulen mit den Handball-Clubs seit Jahren fördern. „Die Entwicklung des Konzepts ist sehr erfreulich. Es ist wichtig, diese Brücke von den Schulen zu den Vereinen zu schlagen - am Ende profitieren beide Seiten davon“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Thomas Lindner.

Insgesamt zwölf Mannschaften (aus den Altersstufen zwei und drei) wurden für das Grundschul-Turnier am 11. Juni gemeldet - gleich drei davon stellt die Rüdinghauser Grundschule. „Da haben sich einige Eltern sehr engagiert, so dass nun im Klassenverband teilgenommen werden kann“, so Pinno. Ebenso am Ball sind die Herbeder, die Buchholzer und die Vormholzer Grundschule, weiterhin die Brenschen-, die Borbach-, die Dorf- und die Harkortschule. „Und ein Grundschul-Mix aus Sprockhövel“, freut sich der Organisator. Im Vorjahr setzte sich die Borbachschule durch - mit vielen Spielern von TuRa Rüdinghausen.

WAZ-Bericht